Radiation

Elektromagnetische Strahlung besitzt sowohl Teilchen- als auch Welleneigenschaften. Dies gilt für radioaktive Gamma-Strahlung, Röntgenstrahlung, UV-Strahlung, sichtbares Licht, Radar und Wellenlängen im Bereich der Kommunkation (TV, Radio, Funktelefon, WLAN, Bluetooth etc.). Die Wahl des Parameters Wellenlänge (λ) oder Frequenz (f) im Namen des Bereichs ist historisch bedingt und durch den Zusamenhang  c = λ · f gegeben (c = Lichtgeschwindigkeit). Wichtig ist in dem Zusammenhang auch die Zunahme der Energie mit Abnahme der Wellenlänge (bzw. Zunahme der Frequenz).

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   Interessant ist der Aspekt, dass Strahlung   im Bereich von Radar und "Radiowellen" Feststoffe vergleichsweise gut durchstrahlen können, während dies für sichtbares Licht nicht gegeben ist. Demgegenüber sind bekanntlich Röntgen- und Gammastrahlen durchaus in der Lage bestimmte Festsubstanzen zu durchstrahlen. Dies ist quantenmechanischen Aspekten der Absorption in Feststoffen geschuldet. Für den Bereich der radioaktiven Gamma-Strahlung muss zusätzlich die Beta- und Alphastrahlung betrachtet werden.

Eine nicht unerhebliche Belastung des Menschen erfolgt über das natürliche Edelgas Radon. Die Konzentration ist abhängig von der Geologie und ist in der Bodenluft daher um Größenordnungen höher als in der Atmosphäre. In Gebäuden ist der Radongehalt gegenüber der Aussenluft erhöht und abhängig von der Geologie, Baumaterialien und der Lüftung des Gebäudes. Interessierte finden im Radon Handbuch des Bundesamtes für Strahlenschutz wertvolle Informationen.